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Schallübertagung im Holz

SchallübertragungWas machst du, wenn du für deinen Biologielehrer herausfinden sollst, ob ein Baum gesund ist oder nicht? Ganz einfach! Nimm einen kleinen Stamm oder einen Holzscheit zur Hand und halte dein Ohr an ein Ende des Stammes. Du sagst deinem Biologielehrer er soll am anderen Ende gegen den Stamm klopfen und du hörst zu. Der Baumstamm überträgt den dabei entstehenden Schall sehr gut, sodass du das Klopfen laut und deutlich hören kannst.  Je lauter es ist, desto gesünder ist der Baum. Übrigens wird diese Methode auch Schalltomografie genannt.  Sie wird eingesetzt um die Gesundheit eines Baumes zu beurteilen. Der Grund dafür ist, dass ein gesunder Baum den Schall viel schneller überträgt als ein kranker (z.B. fauler) Baum, da gesunde Bäume eine höhere Holzdichte haben. Dadurch hört man die Schallübertragung in gesunden Bäumen besser, als in einem kranken. Diese Unterschiede können mit dieser Methode auch gemessen und grafisch dargestellt werden. Na dann los, ran ans Experimentieren! Text: Melanie Papst

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Eduard Schittelkopf an der Pädagogischen Hochschule Steiermark präsentieren Studierende naturwissenschaftliche Inhalte bzw. selbst durchgeführte Experimente durch Audiopodcasts. Ziel ist eine präzise, verständliche und möglichst kurze sprachliche Aufbereitung der eigenen Beobachtungen und Ergebnisse.