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Siebzellen

SiebzellenStell dir vor du sitzt im Flugzeug – plötzlich Turbulenzen und du stürzt ab – du wachst auf einer einsamen Insel auf – mit unglaublichem Durst. Um dich herum sind aber nur schmutziges Wasser, ein Baum, eine Säge und ein Kunststoffschlauch. Ein Anfänger würde nun das schmutzige Wasser trinken. Du als routinierter Flugzeugabstürzender weißt es aber besser. Gekonnt schneidest du dir ein Stück Ast vom Baum, entrindest es und steckst es in den Kunststoffschlauch. Du füllst das Schmutzwasser oben in den Schlauch und genießt am anderen Ende frisches, klares Wasser. Im Ast befinden sich nämlich feine Röhrchen – die sogenannten Siebzellen. Durch diese Siebzellen kommt nur das Wasser, der Schmutz jedoch nicht.

Und wieder einmal wurde dein Leben durch die Wissenschaft gerettet. Text: Hannes Schönlechner und Manuel Feldbacher

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Eduard Schittelkopf an der Pädagogischen Hochschule Steiermark präsentieren Studierende naturwissenschaftliche Inhalte bzw. selbst durchgeführte Experimente durch Audiopodcasts. Ziel ist eine präzise, verständliche und möglichst kurze sprachliche Aufbereitung der eigenen Beobachtungen und Ergebnisse.